22.04.08
Geschrieben in Serien
, um 21:06
, von Dennis
Die letzte Zeit habe ich mich mit den zwei obenstehenden Serien beschäftigt. Zum einen die sehr geniale Sci-Fi Mysterie Serie “The Outer Limits”, von der es mittlerweile endlich mal die erste Staffel auf DVD gibt, und zum anderen “Lucky Louie”, eine ziemlich lustige Serie aus den USA, die aber leider nach der ersten Staffel abgesetzt wurde.
The Outer Limits
Ja, die erste Staffel..Damals fand ich die Serie sehr, sehr toll und habe ne zeitlang jede Folge auf VHS aufgenommen. Vor allem die Folgen, die Themen wie Weltraum, andere Welten, Aliens und sowas behandelten, hatten es mir ziemlich angetan. Von diesen gab es in der ersten Staffel eher weniger, weshalb ich hoffe, dass auch weiter Staffeln den Weg auf die DVD finden werden. Aber dennoch war es eine nette Zeitreise in die Vergangenheit und gerade die Art der Serie, dass jede Folge eine eigene Geschichte erzählt und daher, im Gegensatz zu “Akte X” beispielsweise keine mehr oder weniger kontinuierliche Storyline bietet, machte bzw. macht “Outer Limits” reizvoll, weil so jede Folge auch für sich allein funktioniert.
Lucky Louie
Was für ein Humor! Selten so geil gelacht bei Comedy-Serien….Teilweise schon hart unter der Gürtellinie und ansonsten halt auch ein wenig anders, als das, was man so kennt und heutzutage serviert bekommt im TV. Ich bin auf der einen Seite froh, dass die Serie nur eine Staffel zu bieten hat, denn so schont es doch den Geldbeutel, als wenn man in 6, 7 oder noch mehr Staffeln investieren müsste. Aber natürlich finde ich es auch schade, denn meiner Meinung nach hätte diese Serie durchaus Potential für ein paar mehr Staffeln gehabt…Naja, die US-Amerikanischen Zuschauer sahen das wohl ein wenig anders und befanden “Lucky Louie” für nicht sehr toll
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17.04.08
Geschrieben in Das Wort zum Donnerstag
, um 12:26
, von Dennis
…yet!
Ganz und gar nicht! Liege nur mit nem bakteriellen, grippalen Infekt im Bett und hab tierische Halsschmerzen, wogegen ich Antibiotika schlucken darf. Von daher ist nicht viel passiert in letzter Zeit. Naja, gut, meine Gitarre ist angekommen. Eine Akustikgitarre, die ich mir nach diversen Guitar Hero Sessions in der Vergangenheit nun aus ziemlich großen Interesse an dem Instrument gegönnt habe
. Fotos davon werden die Tage mal Folgen.
Ausserdem habe ich in den vergangenen Tagen eher eine Serie geschaut, anstatt diverser Filme, was für eine Flaute an neuen Beiträgen sorgte. Genauer gesagt habe ich die erste Staffel von “The Outer Limits” geschaut, welche es nun endlich auf DVD gibt. Einen Kommentar dazu werde ich ebenfalls später noch verfassen. Folgen wird darauf nun wohl die Tage eine andere, anscheinend recht geniale Serie namens “Lucky Louie” .
Tjoar, wie ihr seht, also nix wirklich weltbewegendes, aber immerhin Anzeichen dafür, dass ich noch halbwegs einen Puls habe
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10.04.08
Geschrieben in Das Wort zum Donnerstag
, um 20:39
, von Dennis
Was würden wir nur ohne South Park machen ?
“Doctor, what about a penis?”
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“Well, a penis is something a man puts into a womens vagina.”
Entweder wir würden dumm sterben oder ein recht unlustigs Leben führen.
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08.04.08
Geschrieben in DVD Review
, um 21:48
, von Dennis

…oder die psychedelische Reise zu der Musik der 60er und frühen 70er Jahre. Angesetzt in der Zeit des Vietnamkrieges, einer Zeit des Umbruchs, der Veränderung und des Aufruhrs erleben wir in “Across The Universe” eine wunderschöne Liebesgeschichte zweier Personen, die unterschiedlicher eigentlich nicht sein könnten. Der Film ist in vielerlei Hinsicht ein Trip, sei es durch die visuellen Bildgewalten, die über einen hereinbrechen, der absolut genialen Musik, welche größtenteils durch die Beatles auf sich aufmerksam macht, oder aber durch das Erzählte selbst, was den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise zu den Sorgen, Ängsten und Motivationen einer ganzen Generation mitnimmt. Passend zu den Bildern ist auch der Schnitt herausstechend und sorgt für eine dichte Atmosphäre, die dafür sorgt, dass der Film einen geradezu fesselt.
Die Musik selbst wird quasi ausschließlich von den Darstellern vorgetragen, was den Eindruck eines “Trips” noch ein wenig unterstreicht. Mitunter hat man das Gefühl, dass die Geschichte um die Lieder herum geschrieben wurde, denn diese sind so passend ausgewählt, dass sie selbst z.T. die Geschichte erzählen. Die Idee, den Film auf diese Weise zu einem Musical zu machen, macht “Across The Universe” auf jedenfall zu etwas Besonderem. Für Fans der Epoche ist der Soundtrack definitv empfehlenswert, bieten sich auf den CDs doch einige sehr gute Interpretationen einiger Klassiker dieser Zeit an.
Die Story bietet zwar nur eine 08/15 Liebesgeschichte, doch ist sie durch die Bilder, den Schnitt und durch die Musik so schön in Szene gesetzt, dass man einfach ein “Hach” Gefühl und die Gewissheit hat, einen tollen Film geschaut zu haben, sobald der Abspann anfängt. Ich jedenalls behalte diesen Film als etwas ganz Tolles in Erinnerung und freue mich jetzt schon, “Across The Universe” mal wieder im DVD Player zu haben.
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06.04.08
Geschrieben in DVD Review
, um 13:48
, von Dennis

Länger als erwartet hat es gedauert, bis ich mir das Grindhouse Doublefeature zu Gemüte gezogen habe, doch nachdem ich nun auch endlich die ungeschnittene Version von Planet Terror erhalten hatte, musste ich mir diese beiden Filme am Wochenende anschauen. Dass Rodriguez und Tarantino für …sagen wir mal “andere” Filme bekannt sind, die sich entweder durch gewitzte, z.t. legendäre Dialoge, einen hohen Gewaltgehalt oder aber auch durch beide Merkmale auszeichnen, ist nichts neues, und so bekommt man auch hier wieder zwei Filme geboten, die ein Potential dafür haben, Kultstatus zu erlangen.

Als erstes habe ich mir Death Proof angeschaut, Quentin Tarantinos Beitrag zu diesem Double Feature. Wie in einem typischen Tarantino ist man sofort in der “Handlung”, während noch die ersten, wenigen Minuten laufen. Und auch wenn der Film überwiegend aus Dialogen besteht, so wird es in keiner Minute langweilig, denn wie oben schon gesagt, haben diese eine besondere Würze, die sie einmalig macht.
Dass man die beiden Regisseure als “Kinder” bezeichnen kann, die sich auf dem Spielplatz Hollywood austoben, ihre eigenen, z.T. sehr eigenen Ideen verfolgen und realisieren, ist nun auch nicht unbedingt eine Neuigkeit, und nachdem Tarantino mit seinem letzten Werk Kill Bill eine Hommage an alte Samurai Filme wie die Akira Kurosawas bzw. Western wie z.B. von Sergio Leone abgeliefert hat, widmet er sich nun im Rahmen dieses Grindhouse Features den B-Movies der 60er und 70er Jahre, die im Doppelpack in US-Amerikanischen Kinos gezeigt wurden. Deshalb hat man absichtlich Filter benutzt, die Störungen im Bild erzeugen, die sich etwa durch vermeintlich verschmutzte oder beschädigte Filmrollen äußern. Dies, in Verbindung mit Tarantinos Liebe zu Muscle Cars, sorgt neben der Dialoge für ziemlich geniale Actionszenen, wie z.B. einer ausgeprägten, starken Verfolgungsjagd, Crashs und alles was dazu gehört, die einen Charme versprühen, vor dem man sich nur schwer verschließen kann. Nicht gerade anteilslos daran ist im Übrigen auch der wieder einmal geniale Soundtrack. Tarantino hat ein weiteres mal bewiesen, dass er da einfach ein goldenes Händchen für hat.

Während man Death Proof vielleicht noch als richtig guten Actionfilm durchgehen lassen könnte, so hat man mit Rodriguez’ Beitrag ein wahres B-Movie vor sich. Ich persönlich fand ihn am Anfang nicht so gut, braucht er doch eine Weile, bis er in Fahrt kommt. Im Gegensatz zum erst genannten Film, hat man hier eine Einführung in das Geschehen, die Charaktere werden erstmal vorgestellt, ehe es zum großen Knall kommt. Mit eindeutig weniger Dialogen, dafür aber definitiv mehr Blut ausgefüllt, spricht Planet Terror aber eher die Gore Fans an, die hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Story ist so dämlich und witzig, dass sie neben der Gore Szenen auch völlig in den Hintergrund rückt und damit Platz macht für eine Reihe von Szenen, die dem Film früher oder später Kultstatus verleihen könnten. Was ich weniger gut fand, war der, meiner Meinung nach, zu übertriebene Einsatz des Filters, der den Film künstlich altern lässt. Erstens wirkt es einfach zu künstlich und zweitens ist weniger manchmal mehr, wie man an Tarantinos Beitrag sieht. Lediglich an einer Stelle fand ich diesen Filter wirklich passend und witzig, nämlich die Szene, als sich Cherry und El Wray näher kommen und man eine billige Sex Szene erwartet. Gerade da ist die Filmrolle am meisten abgenutzt bzw. nachher gar nicht mehr vorhanden (Stichwort: Missing Reel). Abgesehen von dieser Schwäche ist Planet Terror meiner Meinung nach aber auch ein Klasse Film, etwas erfrischend anderes, was aus den heutigen Hollywoodproduktionen heraussticht. Man könnte behaupten, dass die Rechnung der beiden “Kinder”, die sie in ihrem eigenen “Sandkasten” erstellt haben, mal wieder aufgegangen ist.
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02.04.08
Geschrieben in DVD Review
, um 22:43
, von Dennis

Home Of The Brave ist ein Antikriegsfilm, der es vermag, zum Nachdenken zu verleiten. Ohne allzuviel Patriotismus zeigt der Film die schrecklichen Seiten des Krieges, vor allem aber, welche Folgen dies für die Betroffenen hat bzw. haben kann.
Zu Beginn des Films ist man noch im Irak Krieg und bekommt die Sinnlosigkeit eines jeden bewaffneten Konfliktes gezeigt. Man erhält einen Eindruck, was dort für ein falsches Heldentum geschaffen wird und dass Menschen sinnlos sterben, sowohl auf militärischer, als auch auf ziviler Seite. Dinge, die Soldaten hier erleben, haben sie womöglich für den Rest ihres Lebens mit sich herumzutragen, Traumatas, wie das ausversehentliche Erschiessen von Zivilisten in einer Kampfsituation, schwere Verletzungen, die man erlitten hat oder der Verlust von Kameraden und Freunden, die vor den eigenen Augen sterben.
Zurück in der Heimat finden sie sich oft in einer anderen Welt wieder. Die Frage ist nur, ob sich die Welt verändert hat, oder ob sie sich selbst verändert haben. Dort gibt es kein Militär mehr, dass sich um einen kümmert, auf das Leben nach der Dienstzeit wurde man nicht vorbereitet und so sieht man die Welt plötzlich ganz anders, erlebt sie ganz anders und hat obendrein noch damit zu kämpfen, persönliche Probleme zu verarbeiten. Diese können dabei verschiedener Natur sein. Im Film gibt es zb. den Soldaten, der ausversehntlich einen Zivilisten erschossen hat und damit überhaupt nicht zurecht kommt. Hat er doch keine Strafe dafür zu erwarten, weil es nicht seine Schuld ist und sowas im Krieg nunmal passiert, so muss er sich dennoch vor sich selbst rechtfertigen, seine eigene, persönliche Schuld erkennen, die ihm keiner nehmen kann. Ein anderer Soldat hat im Krieg seinen besten Freund verloren, wird die Bilder in seinem Kopf nicht los und kommt in der Welt draußen nicht mehr zurecht. Er entschließt sich am Ende des Films dazu, sich wieder für den aktiven Dienst zu melden, weil er dort hingehöre. Ob dies nun aus Verzweiflung oder Überzeugung geschieht, lasse ich mal dahingestellt. Ein drittes Beispiel für psychische Traumata ist der Sanitäter, der wohl im Krieg die meisten Toten und Verletzten gesehen hat. Dabei ist weniger das sein Problem, als vielmehr die Tatsache, dass er dabei nichts mehr gefühlt hat. Es waren Soldaten ohne Namen und Gesicht für ihn. Auch er wird die Bilder nicht mehr los, greift zum Alkohol und kommt nur sehr schwer zurecht im normalen Leben. Das vierte Beispiel zeigt ein persönliches Schicksal, welches sich nicht nur psychisch, sondern auch physisch äußert, denn im Krieg hat die Soldatin bei einem Anschlag ihren rechten Unterarm verloren und muss von nun an eine Prothese tragen. Der Krieg hat sie entstellt. Ein sinnloser Krieg..ein Krieg, wie jeder andere.
Erwähnenswert sind noch die kleinen, aber knackigen Kritiken an der aktuellen US-Regierung, die der Film äußert, z.B., wenn der Junge eines Soldaten ein “Buck Fush” T-Shirt trägt oder offen angesprochen wird, dass es im Irak Krieg eh nur um das dortige Rohöl geht. Diese sind jedoch nur minimal und rücken neben den persönlichen Schicksalen, die aus einem Krieg hervorgehen, eher in den Hintergrund.
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