23.07.08
Geschrieben in DVD Review
, um 14:12
, von Dennis

Der neunte Halloween, der gleichzeitig ein Remake des ersten Teils von 1978 ist, stellt Rob Zombies dritte Regiearbeit für einen Kinofilm dar. Mit dem Klassiker aus den 70ern hat er natürlich nicht mehr sehr viel gemeinsam, bis auf die grundlegendsten Fakten von und über Michael Myers. Mitunter rasant, mit interessanten Cuts und Kameraführungen versehen, wurde die Geschichte um den Maskenträger an die heutige Zeit und das heutige Publikum angepasst. Daher kommt man leider nicht umher, auch gewisse Klischees für einen Film dieser Art zu erfüllen, wie z.B. leicht bis gar nicht bekleidete Jugendliche, die beim, oder nach dem Geschlechtsverkehr auf die eine oder andere Weise ermordet werden. Natürlich war dies auch eine elementare Szene im 78er Halloween, aber hier wurde es mehrmals ausgeführt und z.T. auch explizit dargestellt, zumindest im Director’s Cut. Dies ist auf der einen Seite zwar schade, weil es sich so von seinem klassischen Vorbild natürlich distanziert, aber auf der anderen Seite auch notwendig, wenn man mit so einem Film auch Geld machen will…
Davon aber mal abgesehen, bietet sich einem mit diesem Film ein regelrecht bösartiger Slasher, in dem man direkt in die tiefe, dunkle Seele des Michael Myers hineinversetzt wird. Eine Szene jedoch hat mich ein wenig gestört, und zwar, als Myers aus der Anstalt ausbricht und nach Hause geht. Dort holt er aus einem Versteck die Maske, die wir alle kennen, und sein Messer hervor, welche er dort vor 15 Jahren, als er das Massaker daheim anrichtete, in einer Lücke im Boden hinterlegt hat. Diese Szene wirkte einfach zu plaziert, um uns zu dem Michael Myers zu bringen, wie wir ihn seit 30 Jahren in Erinnerung haben.
Ansonsten ein schöner, blutiger, moderner Slasher, der als Director’s Cut in einer schönen Limited Edition daherkommt.
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20.07.08
Geschrieben in DVD Review
, um 0:16
, von Dennis
Toller Film! Ich mag Robin Williams. Hier brilliert er im Vordergrund der Anfänge des Vietnamkrieges als Discjockey für die im brodelnden Kessel stationierten GIs. Während die Truppe von seiner kontroversen Art der Moderation und seiner zeitgenössischen Musikauswahl mehr als nur begeistert ist, betrachten die Vorgesetzten seine Show mit Bedenken und sehen darin eine Untergrabung ihrer Autorität bzw. der Kampfmoral.
Neben Robin Williams typischen Humor bietet der Film auch Szenen, die zum Nachdenken bewegen, Szenen, die absurd daherkommen und damit auch die Absurdität oder Sinnlosigkeit des Krieges darstellen. Natürlich darf man bei diesem Film keine großartigen Kampfszenen oder so erwarten, aber dennoch bekommt man einen Eindruck der damaligen Ereignisse, halt nur aus einer anderen Perspektive. Unterlegt ist der Film mit einer Auswahl an sehr guten Rock&Roll Songs der späten 60er Jahre, was ich mal wieder sehr begrüße ;). Allen voran steht dabei Martha Reeves & The Vandellas mit dem Song “Nowhere To Run”, welches auch den Soundtrack des Computerspiels “Battlefield Vietnam” bereicherte und dort für Stimmung sorgte.
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13.07.08
Geschrieben in Allgemeines, Aus dem Leben eines Junkies
, um 22:25
, von Dennis
Melde mich zurück! In den letzten Tagen…ach, was rede ich, WOCHEN, habe ich mich eher auf die faule Haut gelegt, während ich mich hier so langsam zu annähernd 100% eingerichtet habe. Ausserdem hab ich auch ganz viel mit meiner Katze geschmust, welche natürlich einen gewissen, nicht unbeträchtlichen Teil meiner Freizeit für sich beansprucht. Das ist aber auch ganz gut so, denn Kikki ist genau das, was ich mir als Stubentiger immer vorgestellt habe: Ein verspieltes, neugieriges, verschmustes, aber auch hungriges, nerviges und rumpischendes Fellknäul
. Sie hat merklich ihre eigene Persönlichkeit und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich sie nie wieder missen möchte! Meine Wohnwand ist nun auch ziemlich komplett, bis auf einige wenige Details, wie zb. eine Plexiglasscheibe für die Modellautos oder die Beleuchtung für die zweite Vitrine. Ansonsten bin ich recht zufrieden mit der IKEA Lösung aus einer wilden Billy-Benno-Bertby Kombination.
Die DVDs darin habe ich bisher noch nicht wirklich neu sortiert, also zwar nach Alphabet ins Regal gestellt, aber das System gefällt mir nicht so ganz. Einhergehend mit dem Rundumerneuern des Profilers werde ich mir auch dafür noch was überlegen.
Joar, was soll ich sagen ? Ich bin sehr sehr froh, diesen Schritt endlich gemacht zu haben und genieße einfach die Ruhe, die ich hier habe, wenn ich von der Arbeit komme und auch nix anderes verlange. Mal schauen, wie sich der Rhytmus mit den DVDs hier so einpendeln wird bezüglich DVD Vorstellungben bzw. Film Reviews…Aber hey, immerhin befindet ihr euch ja mittlerweile auf DVD Junkies.de 2.0 - With Life
So What ?
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